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My Luca.

Weißt du, ich frage mich tatsächlich, weshalb ich mich für gerade dich verantwortlich fühle. Einer meiner ersten Gedanken war, dass es vermutlich mein Gewissen beruhigt, wenn ich immer für dich da bin. Nur irgendwie glaube ich mir das nicht ganz. Weil, wenn es so wäre, dann würde ich nicht dich dafür gebrauchen.
Und, Luca, die These, dass ich in dich verliebt wäre und mich dadurch an dich klammern könnte, die kann es auch nicht sein. Denn ich bin einfach nicht verliebt in dich; ich bin lediglich nur immer für dich da.
Du darfst dich bei mir ausweinen, wenn es dir nicht gut geht, du darfst dich selbst bemitleiden, es wird mich nicht stören. Du darfst mir deine gute Laune entgegenschleudern, auch wenn ich in anderer Stimmung bin; die Tatsache, dass du gute Laune hast, macht mich ebenso glücklich. Und weißt du, wenn du Probleme hast, dann erzähle sie mir, ich höre sie mir gerne an und dir tut es gut. Wenn du magst, darfst du mich anfassen, auch wenn du betrunken bist, auch wenn ich gerade beschäftigt bin. Für dich lasse ich alles stehen und liegen. Und ist dir langweilig, dann sag Bescheid, wir können uns gemeinsam langweilen. Du kannst auch gerne deine schlechte Laune, deine Wut, deinen Hass an mir auslassen, du darfst tun, was du willst, solange es dir gut tut. Ich möchte alles für dich sein, denn ich hab dich viel zu gern, um dich hängen zu lassen.
Deine Fia.

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